Jun 17
Die Mopedversicherung und das grüne Kennzeichen
Mopeds gehören zu den Kleinkrafträdern und müssen ein grünes Kennzeichen haben. Die Höchstgeschwindigkeit darf 45 km/h nicht überschreiten und der Hubraum soll nicht größer als 50 Kubikzentimeter betragen. Jedes Moped braucht eine Mopedversicherung. Das Kennzeichen und die Police gelten als Nachweis für die Mopedversicherung. Der Versicherungsschutz beträgt immer ein Jahr.
Es gibt viele Angebote für eine Mopedversicherung. Wer eine Mopedversicherung wünscht, sollte sich wie bei einer Autoversicherung überlegen, was die Versicherung leisten muss. Möchte man nur eine Haftpflichtversicherung oder soll das Fahrzeug besser versichert sein? Das sind Fragen, mit denen sich der Mopedfahrer auseinandersetzen sollte, bevor er eine Mopedversicherung abschließt.
Die Höhe der Selbstbeteiligung im Schadensfall beeinflusst die Kosten einer Mopedversicherung. Von 36 Versicherungen bieten 28 eine Selbstbeteiligung von 150,00 Euro an, bei vier Versicherungen ist man mit 100,00 Euro beteiligt und nur bei zwei Versicherungen beträgt der Selbstbehalt 50,00 Euro.
Die Haftpflichtabdeckung beträgt häufig einhundert Millionen. Versicherungen wie die HUK, Concordia, HDI oder VHV berücksichtigen das Alter des Mopedfahrers mit. Bei der HUK spart man 18,00 Euro, wenn man älter als 23 Jahre ist, bei der VHV sind es 125,10 Euro. Bei Concordia wird 87,00 Euro im Jahr weniger gezahlt, wenn der Mopedfahrer 25 Jahre alt ist, und bei HDI kostete die Mopedversicherung im Test 77,83 Euro weniger ab dem 29. Lebensjahr.
Die Versicherungen zu vergleichen, lohnt sich immer. Wer eine Mopedversicherung benötigt, sollte die Leistungen vergleichen und nicht nur die Versicherung wählen, die am wenigsten kostet. Im Notfall muss man gut versichert sein.
